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Fliegerärztlicher Ausschuss ab April 2016 neu geregelt (Änderung LuftVG)

ARA.MED.325
Secondary review procedure

The competent authority shall establish a procedure for the review of borderline and contentious cases with independent medical advisors, experienced in the practice of aviation medicine, to consider and advise on an applicant’s fitness for medical certification.

§34 LuftVG
Zur Beratung der medizinischen Sachverständigen des Luftfahrt-Bundesamtes bei Verfahren nach § 24 Abs.1 wird ein fliegerärztlicher Ausschuss gebildet.

§ 21 Flugmedizinische Tauglichkeit
Bewerber um ein Tauglichkeitszeugnis können gemäß Anhang 6 ARA.MED.325 der Verordnung EU Nr. 1178/2011 eine Zweitüberprüfung ihrer Tauglichkeit durch die medizinischen Sachverständigen des Luftfahrt-Bundesamtes beantragen.

Vor einer Entscheidung ist der fliegerärztliche Ausschuss nach Maßgabe von § 34 Abs. 4 anzuhören. 

§34
Der fliegerärztliche Ausschuss nimmt gegenüber den medizinischen Sachverständigen des Luftfahrt-Bundesamtes schriftlich Stellung.

Er kann dabei Empfehlungen aussprechen.

Die medizinischen Sachverständigen des Luftfahrt-Bundesamtes sind jedoch an die Empfehlungen des Fliegerärztlichen Ausschusses nicht gebunden.

LAPL überdenken

Die Zurückhaltung gegenüber LAPL wird geringer. Wir können das nur unterstützen, LAPL gibt dem Fliegerarzt mehr medizinischen Spielraum bei der Beurteilung der Tauglichkeit.

Der entscheidende Vorteil:
Ab dem 50. Lebensjahr muss für die Tauglichkeitsklasse 2 jährlich untersucht werden, für LAPL-Medicals bleibt es bei 24 Monaten Gültigkeit bis ins „hohe Alter“.